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Die UWG Marburg-Biedenkopf war federführend aktiv bei der Gründung des Fördervereins und arbeitet engagiert im Vorstand mit. Auch weiterhin stehen wir als UWG für die Unterstützung der Hinterland-Klinik und für die optimale medizinische Versorgung auch im ländlichen Raum unseres Kreises.


Hier der Artikel des Hinterländer Anzeigers zur Gründungsveranstaltung:


„Das gesamte Hinterland steht hinter der Klinik“


Die Gründung des Fördervereins läutet für die Hinterland-Klinik in Biedenkopf eine neue Ära ein. Mit frischem Elan setzt man auf breite Unterstützung und innovative Projekte.


Biedenkopf. Der 20. Februar 2026 könnte für die Hinterland-Klinik in Biedenkopf den Beginn einer neuen Zeitrechnung markieren. Punkt 16.36 Uhr haben an diesem Tag neun Gründungsmitglieder den Förderverein Hinterland-Klinik aus der Taufe gehoben. Dieser soll künftig die Finanzierung des Krankenhauses unterstützen, aber auch deren Entwicklung fördern.

 

Anwesend waren bei der Gründungsversammlung freilich noch deutlich mehr Personen: Rund 60 Besucher konnte Bürgermeister Jochen Achenbach im Sitzungssaal des Rathauses begrüßen. „Genau so hatten wir uns das gewünscht“, freute er sich über die große Resonanz auf die Einladung, der Gäste bis aus Lohra und Bad Endbach gefolgt waren. „Das zeigt: Das gesamte Hinterland steht hinter der Klinik“, stellte Achenbach fest. Daher hätte deren neuer Name gar nicht treffender gewählt sein können.

 

Er nutzte auch die Gelegenheit, allen zu danken, die sich bisher für den Erhalt des ehemaligen DRK-Krankenhauses eingesetzt und stark gemacht haben: die Bürger und die Mitarbeiter der Klinik, die gemeinsam demonstriert haben, Kreistag und Landrat, die die Übernahme in ihre Trägerschaft beschlossen haben, und vor allem auch Jürgen Reitz und Bernd Schmidt. Sie waren es nämlich, die die Gründung eines Fördervereins angeregt und diese auch maßgeblich vorangetrieben haben.

 

Jürgen Reitz nannte dabei den Förderverein des Krankenhauses in Plettenberg als Vorbild, von dem er deswegen auch die Satzung in großen Teilen übernommen hat. „Der hat in den ersten beiden Jahren seines Bestehens stolze 600.000 Euro gesammelt“, betonte er. Wenn ihnen Ähnliches gelinge, mache die Hinterland-Klinik einen großen Schritt nach vorne.

 

Klinik-Förderverein mit niedriger Einstiegshürde

 

Angesichts über 60.000 Bürgern, die in der Vergangenheit ihre Stimme für den Erhalt des Krankenhauses abgegeben haben, sollte das machbar sein, hofft Reitz. Selbst wenn von diesen jeder nur 10 Euro spenden würde, wäre ein erster Meilenstein bereits erreicht. Langfristig sei es natürlich das Ziel, möglichst viele Mitglieder für den Verein zu gewinnen.

 

Deswegen sind die Einstiegshürden bewusst niedrig gehalten: Der Jahresbeitrag beträgt gerade einmal 20 Euro. „Das sind 1,50 Euro pro Monat“, rechnete Reitz vor. Weil aus den Besucherreihen teilweise der Vorschlag zu hören war, dass der Beitrag doch höher sein sollte, weil es um den Erhalt des Krankenhauses gehe, stellte Reitz klar: „Bei den 20 Euro handelt es sich um den Grundbetrag. Wer mehr geben will, kann das natürlich tun.“


Deswegen sieht die Satzung auch vor, dass nicht nur natürliche Personen Mitglied im Förderverein werden können, sondern auch juristische, wie Torsten Märte erklärte, der die Satzung aus steuerlicher Sicht ausgearbeitet hat. „Es können also auch Kommunen und Banken oder Unternehmen Mitglied werden“, erklärte er.

 

Ebenso bestehe die Möglichkeit, nicht Mitglied zu werden, sondern eine individuelle Förderspende zu errichten. Diese, ebenso wie die Mitgliedsbeiträge, können von der Steuer abgesetzt werden. Kernstück der Satzung ist freilich der Vereinszweck. Hier werden drei Punkte aufgeführt. An oberster Stelle steht dabei die Unterstützung des Klinikbetriebs durch medizinische, soziale oder kulturelle Projekte. Aber auch die ideelle sowie finanzielle Unterstützung der Krankenbetreuung wird explizit angeführt. Darunter fallen unter anderem Investitionen, die nicht über das reguläre Krankenhausbudget abgedeckt sind, erklärte Märte.


Als dritte Aufgabe nennt die Satzung die Aufklärung und Informationsvermittlung über den Versorgungsauftrag des Krankenhauses.

 

Nach Beschluss der Satzung wurde schließlich der Vorstand des Fördervereins gewählt. Hier übernehmen die beiden Initiatoren Jürgen Reitz und Bernd Schmidt den Vorsitz. Zum Schatzmeister wurde Torsten Märte gewählt und Schriftführer ist Dirk Metz, Leiter der Intensivstation an der Hinterland-Klinik. Neben diesen vier Mitgliedern gehören dem Vorstand Markus Doruch (Biedenkopf), Marco Schmidtke (Dautphetal), Jochen Achenbach (Biedenkopf), Dirk Junker (Hatzfeld) und Jens Urban (Gladenbach). Neben der Mitgliederwerbung besteht der nächste Schritt des Fördervereins darin, den Status des eingetragenen Vereins (e.V.) zu erreichen.

 

Außerdem soll in den nächsten Tagen die Internetpräsenz www.foerderverein-hinterland-klinik.de online gehen. Dort wird es auch die Möglichkeit geben, einen digitalen Mitgliedsantrag auszufüllen.

 

© Sascha Valentin

 


 
 
 

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